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Österreichische Krebshilfe Wien

© 2017 by Carmen Schörg

Was sind Faszientechniken?

 

Unter Faszientechniken versteht man den manuellen Einfluss auf die so genannten Faszien (auch Bindegewebe genannt). Der menschliche Körper besteht aus eine Vielzahl dieser Faszien- bzw. Bindegewebsschichten.

 

So sind beispielsweise einzelne Muskelfasern mit einer Faszie umgeben. Diese einzelnen Muskelfasern bündeln sich dann zu einzelnen Muskelfaserbündeln, die dann wiederum von einer Faszie umgeben sind und letztendlich einen Muskel formen, der auch wieder von einer Faszie umgeben ist. Nach diesem Schema sind Knochen, Muskeln, Organe, die Haut, usw. in unserem Körper aufgebaut und miteinander verbunden.

 

Die Faszien sind so zu sagen die Matrix unserer Zellkommunikation und verbinden wie ein Netzwerk alles in unserem Körper miteinander und stützen die jeweiligen Strukturen. Dementsprechend liegen Ursache und Auswirkung von Störungen der Faszien nicht immer unmittelbar an einer Stelle zusammen. Einfachste Beispiele hierfür sind Verspannungen im Nackenbereich die zu Kopfschmerzen führen oder eine Verkürzung der Faszien in den Beinen, die sich als Schmerzen im unteren Rückenbereich auswirken.

 

Wozu dienen Faszientechniken?

 

Faszientechniken dienen dazu, Störungen oder Schäden der Faszien bzw. der Faszienstruktur zu korrigieren. Dazu werden Verklebungen und Blockaden gezielt gelockert bzw. gelöst, um die Elastizität und somit die Zellkommunikation wieder herzustellen.

 

Wann helfen Faszientechniken?

 

Ganz allgemein helfen Faszientechniken bei Verspannungen, Organbeschwerden, Beschwerden im Bewegungsapparat, bei Narben und nach chirurgischen bzw. plastischen Eingriffen.

Wie funktionieren Faszientechniken?

 

Durch intensiven Zug, Dehnen und Heben der Haut bzw. der Faszien kommt es zu einer verbesserten Elastizität und die Durchblutung wird gefördert.

 

Wie oft braucht man Faszientechniken?

 

Je nach Ursache empfiehlt es sich, alle 48 Stunden auf die Faszien einzuwirken, wobei zuerst Schwellungen abgeklungen und Narben verheilt sein müssen. Hierfür empfiehlt sich die Lymphdrainage.

 

Nach chirurgischen Operationen kann beispielsweise je nach Schwere des Eingriffes die Behandlung zw. 14 Tagen und 12 Monaten dauern, bis die die Funktion des Fasziensystems wieder hergestellt ist.

Tipps und Hinweise

 

Sie können aber auch selber viel dazu beitragen, die Funktionsweise Faszien zu verbessern. Mittels Dehnen, Faszienrolle, Massageball, Bewegung und Wärme, können Sie die Funktionsweise der Faszien verbessern.

 

Um sicher zu gehen, dass keine Kontraindikationen – Umstände wie z.B. Krankheiten, Schwangerschaft, etc. die gegen die Behandlung sprechen – vorliegen, sprechen Sie bitte vor Start der Behandlung unbedingt mir Ihrem behandelndem Arzt und dem jeweiligen Therapeuten.

INTENSIVE THERAPIE
LÖST BLOCKADEN

02

nach
chirurgischen Eingriffen

03

Verspannungen

Organbeshwerden

04

Anwendungsformen

Faszientechniken

Carmen Schörg Heilmasseurin - Top Dienstsleister 2017 Proven Expert
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