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Österreichische Krebshilfe Wien

© 2017 by Carmen Schörg

Was ist Kinesiotape?

 

Kinesiotape ist ein meist buntes, elastisches und selbstklebendes therapeutisches Band aus Baumwollmaterial mit hautverträglichem Polyacrylatkleber. Der Ursprung dieser Behandlungsform findet sich in Japan, wo die Therapieform seit Jahrzehnten etabliert ist. Zunehmend ist Kinesiotape bei vielen Athleten verschiedener Sportarten wie z.B. Fußball, Volleyball, etc. beliebt und wird verstärkt wahrgenommen.

 

Oft wird jedoch fälschlicherweise angenommen, dass der Hauptzweck des Kinesiotape darin liegt, die betroffenen Strukturen zu stützen. Im Gegensatz zu festen Bandagen ermöglicht das Kinesiotape aber den vollen Bewegungsumfang. Die unterschiedlichen meist sehr bunten Farben der Kinesiotapes haben keine tiefere Bedeutung wie z.B. unterschiedliche Elastizität oder ähnliches. Trotzdem gelten natürlich auch hier die Ansätze der Farblehre, wonach z.B. kühle Farben eher beruhigend und poppige aggressive Farben eher aktivierend wirken.

 

 

Wozu dient Kinesiotape?

 

Kinesiotape soll über einen längeren Zeitraum gezielte Reize im Gewebe setzen. Dies dient vorwiegend der Unterstützung einer akuten Therapie und nicht als eigenständige Behandlung. Durch das Tape kommt es zu einer Entspannung, erhöhter Elastizität, verbessertem Stoffwechsel und die Regeneration wird gefördert.

 

 

Wann hilft Kinesiotape?

 

Grundsätzlich unterstützt das Kinesiotape jede manuelle Behandlung. Man kann den Zustand der durch die manuelle Therapie erzielt wurde über einen längeren Zeitraum fördern und erhalten. Zusätzlich ist oft ein psychologischer Effekt spürbar, da eine erhöhte Aufmerksamkeit der betroffenen Stelle zur Regeneration gewidmet wird. Konkret nutze ich Kinesiotape gerne bei Verletzungen des Bewegungsapparats wie Stauchungen, Zerrungen, Prellungen, Muskelfaserrissen und ähnlichem, bei Rückenbeschwerden, bei Verspannungen, bei Schwellungen sowie bei Lymphödemen nach Operationen.

 

 

Wie wirkt das Kinesiotape?

 

Das Kinesiotape wirkt durch einen permanenten, kaum wahrnehmbaren sanften Zug auf die Haut, wobei bei jeder Bewegung ein Reiz im Gewebe entsteht. Wir nehmen dadurch über die Haut direkten Einfluss auf das Bindegewebe bzw. Faszien bis zur Muskulatur. Somit wirken wir gleichzeitig gezielt auf das Lymphsystem, den Stoffwechsel und die Durchblutung um Regenerationsprozesse permanent zu unterstützen.

 

Wie oft braucht man Faszientechniken?

Je nach Verträglichkeit und Stelle kann ein Kinesiotape bis zu 5 Tagen getragen werden. Das bedeutet, dass man durchaus in einem wöchentlichen Rhythmus Kinesiotape anwenden kann. Im äußerst seltenen Fällen kann es zu Juckreiz oder negativer Wahrnehmung des Tapes kommen. Dann sollte das Kinesiotape sofort entfernt werden.

Tipps und Hinweise

 

Sie können Kinesiotape auch selber anwenden. Achten Sie dabei auf geprüftes hautverträgliches Material. Die Qualität des Kinesiotapes ist entscheidend. Ebenso wichtig ist es, das Tape nach Anwendung besonders vorsichtig und vor allem nicht ruckartig von der Haut zu lösen um Irritationen oder Verletzungen der Haut zu vermeiden.

 

Um sicher zu gehen, dass keine Kontraindikationen – Umstände wie z.B. Krankheiten, Schwangerschaft, etc. die gegen die Behandlung sprechen – vorliegen, sprechen Sie bitte vor Start der Behandlung unbedingt mir Ihrem behandelndem Arzt und dem jeweiligen Therapeuten.

SANFTE UNTERSTÜTZUNG
MIT GROSSER WIRKUNG

02

Verspannungen

03

nach
chirurgischen Eingriffen

Beschwerden des
Bewegungsapparats

04

Anwendungsformen

Kinesiotape

Carmen Schörg Heilmasseurin - Top Dienstsleister 2017 Proven Expert
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